Welt MS-Tag

Welt MS-Tag

Infoveranstaltung zum WELT-MS-TAG
Mittwoch, 29. Mai 2019 – 14:00 Uhr – BKH Lienz – Vortragssaal

Referenten:
Dr. Matthias Dal-Bianco – Abteilung für Neurologie am BKH Lienz
Die Krankheit und ihre Behandlung
Die MS ist eine Erkrankung die ein unterschiedliches Erscheinungsbild hat. Sie kann alle Altersgruppen betreffen. Die Ursache beruht auf einer Störung des Immunsystems, die zu entzündlichen Veränderungen am Nervensystem führt. Heutzutage sind die Möglichkeiten der Therapie vielfältig. Diese können auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt werden. Deshalb ist eine Aufklärung des Patienten vor Beginn der Behandlung besonders wichtig.

Multiple Sklerose und Psyche – Dr. Verena Rattensberger-Schwab
Praxis für Neuropsychologie und Psychotherapie, Mittersill
Wie sich die Multiple Sklerose auf das Denken, Fühlen und Handeln auswirken kann.
Im Bereich des Fühlens können Ängste, Traurigkeit, Depression oder auch ein chronic-fatigue-Syndrom aufkommen. Im Bereich des Denkens können sich Beeinträchtigungen in den kognitiven Funktionen einstellen. Das Fühlen und Denken wiederum hat Einfluss auf das tägliche Handeln in Beruf und Freizeit sowie auf den Umgang mit der MS-Symptomatik selbst.
In diesem Vortrag werden die Ursachen dieser psychischen und neuropsychologischen Symptome im Rahmen der MS, ihr Erscheinungsbild und die Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Infostand der MS-Gruppen am Mittwoch, 29. Mai von 09:00 – 12:00 Uhr im Foyer des Bezirkskrankenhauses Lienz

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Die jährliche Mitgliederversammlung der Selbsthilfe Tirol/Zweigverein Osttirol fand am 22. März 2019 im Festsaal des Wohn- und Pflegeheimes statt. Es wurde gemeinsam mit den Selbsthilfegruppen-Teilnehmern und zahlreichen Ehrengästen Bilanz über das ereignisreiche Selbsthilfejahr 2018 gezogen.Im Mittelpunkt stand dieses Jahr die Neuwahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer. Alexandra Fröschl-Oberreiner wird in Zukunft mit ihrem Erfahrungsschatz die Vorstandsarbeit bereichern. Ein Dank erging an Elfriede Vergeiner, welche aus eigenem Wunsch aus dem Vorstand ausgeschieden ist, für ihre Mitarbeit in den vergangenen Jahren.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Obfrau: DGKP Daniela MEIER, MBA
Obfrau-Stellvertreter: DGKP Inge TAGGER
Schriftführer: Pia SCHLICHENMAIER
Schriftführer-Stellvertreter: DGKP Annemarie KLAUNZER, MSc, MBA
Kassier: Anja MONITZER
Kassier-Stellvertreter: Peter MAIR
erweiterter Vorstand:  DGKP Alexandra OBERREINER-FRÖSCHL
Rechnungsprüfer: Christian KRALER und Petra SCHIEDER

Bei der Mitgliederversammlung konnten Anja Monitzer und Lisa Nussbaumer (Projektleiterinnen des Jugendprojektes “UP”) die neue Homepage des Jugendprojektes erstmals präsentieren.
Infos dazu finden Sie unter: www.upforyouth.at

Abschließend bedankte sich Obfrau Daniela Meier bei allen Gruppenleitern und Mitgliedern der Selbsthilfe Osttirol für die konstruktive und angenehme Zusammenarbeit und das große Engagement.

Jahresbericht 2018   Download

KANN HYPNOSE FÜR MEHR  GESUNDHEIT WIRKSAM SEIN?

KANN HYPNOSE FÜR MEHR GESUNDHEIT WIRKSAM SEIN?

Möglichkeiten und Grenzen, Techniken und Einsatzmöglichkeiten der Hypnose.
Selbsthypnose und wie man dadurch besser in der Lage ist, Stresssituationen zu meistern.

Programm 26. April:
„Hypnose ein medizinisches Instrument“ mit anschließender Diskussion und Beantwortung der Fragen

 Programm 27. April:
Abschluss der Aufklärung über die Hypnose mit Beantwortung der noch offenen Fragen
anschließend Vortrag über die „Selbsthypnose und deren Möglichkeiten“ 

Vortrag mit Diskussion in  2 abendlichen Abschnitten

Termine:
Freitag, 26. April 2019
18:00 – 20:30 Uhr
Samstag, 27. April 2019
18:00 – 20:30 Uhr

Veranstaltungsort:
BKH  Lienz, Vortragssaal, 4. Stock

Referent:
FACHARZT
DR. CHRISTIAN KOTYRBA
Psychosomatiker und Hypnotherapeut
Klingau, Schweiz

Gefördert aus den Mitteln der Sozialversicherung!

 

BREMSE LÖSEN –  MENTALTRAINIG IM ALLTAG

BREMSE LÖSEN – MENTALTRAINIG IM ALLTAG

Wer anderen Menschen  zu Stärke verhelfen will muss selbst in seiner Kraft sein! Mentale Techniken helfen uns, mit unserer Energie umzugehen bzw. sie rechtzeitig für alle Herausforderungen des Lebens bereitzustellen. In diesem Seminar lernen wir mehr über unsere persönliche Energie und trainieren verschiedene Methoden, wie wir in verschiedensten Lebenslagen besser für uns sorgen können.
So bewältigen wir Krisen leichter und schneller –  wir leben nachhaltige Resilienz.

Termine:
Freitag, 12. April 2019
14:00 – 18:00 Uhr
Samstag, 13. April 2019
09:00 – 13:00 Uhr

Seminarort:
Wohn- und Pflegeheim Lienz
Beda-Weber-Gasse 34

Seminarleitung:
Chryselda Pedarnig, diplomierte Mentaltrainerin

Anmeldung bis Montag 8. April 2019 im Büro der Selbsthilfe Osttirol unter der Telefonnummer 04852/606/290
Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl
Gefördert aus den Mitteln der Sozialversicherung

Leben mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung

Leben mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung

Am 16.02.2019 startete von 14.00 h bis 17:30 h, der 1. Arzt- und Patiententag zum Thema Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen im A. ö. BKH Lienz in Osttirol. 
Durch die professionelle Unterstützung der ÖMCCV-Zweigstelle Tirol mit Manuela Corinna Steinkellner, Hanna Reder, Waltraud Seidel und Annette Huber als Kontaktperson für Osttirol, konnte dieser Informationsnachmittag erfolgreich organisiert werden. In Zusammenarbeit mit dem Leiter der Gastroenterologie im Krankenhaus Lienz OA. Dr. Markus Walder der Selbsthilfe-Tirol/ Zweigverein Osttirol, vertreten durch GF Wolfgang Rennhofer, Brigitta Kashofer und Kerstin Moritz, gelang es nun auch in Osttirol für CED- Erkrankte eine regionale Plattform für Information, Beratung und Vernetzung anzubieten.
Von Betroffenen für Betroffene, die ÖMCCV -TIROL ermöglichte dieses Projekte und wird mit der Unterstützung und Organisation von Annette Huber in Osttirol weitere Selbsthilfe Treffen, die individuelle Planung von Workshops oder Informationsveranstaltungen, nun auch für CED- Betroffene regional ermöglichen. Dies ins Leben zu rufen, war schon lange ein Wunsch der ÖMCCV –Zweigstelle Tirol und wurde durch diesen 1. Arzt- und Patiententag im A. ö. BZH Lienz verwirklicht.
Die Organisatoren, Referenten und Sponsoren, waren von der großen Besucheranzahl Interessierter und Betroffener, bei dieser erstmaligen Veranstaltung in Osttirol, überwältigt.

Die Resonanz der Teilnehmer, bestärkt unser Vorhaben und das Engagement der Organisatorinnen, die Vernetzung für individuelle Beratung, Information, Austausch oder Schulungen bei Erkrankungen des Magen- Darmbereiches oder belastenden Begleitsymptome im Rahmen der CED- Erkrankung, in Osttirol zu ermöglichen.
Das Ärzte Team der Gastroenterologie vertreten durch Herrn OA Dr. Markus Walder und Herrn OA Dr. Egon Messner , schilderten in ihrem Vortrag die Problematiken der CED- Erkrankungen, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, sowie die Behandlungsmöglichkeiten und Perspektiven für Betroffene. Ernährungsempfehlungen zu den unterschiedlichsten Problemen von CED Betroffenen, deren Symptomen und Unverträglichkeiten, wurden durch eine Diätologin des KRHS, Frau Katja Lechner praxisnahe erklärt und Lösungsmöglichkeiten für eine langfristige positive Ernährungskontrolle dargestellt.
Aus der Steiermark angereist, Herr Mag. pharm. Matthias Schöggl, konnte in seinem Vortrag sehr hilfreich und eindrucksvoll das Wirkungsspektrum der medizinischen Hanfpflanze und ihre Bedeutsamkeit in der ganzheitlichen Förderung des Wohlbefindens, der Vitalität und der Beweglichkeit bei Darmerkrankten und ihren zahlreichen Symptomen und Begleiterkrankungen, ausführen. Ein Tipp zur Ernährung zum Schutz vor Entzündungen und Durchfall, die „ KAROTTENSUPPE nach MORO “, wurde mit großem Interesse des Publikums wahrgenommen.
Der Nachmittag wurde durch die psychosomatischen Aspekte der CED-Erkrankungen, im Vortrag von Herrn MMag Dr. Michael Linder, Psychologe im BKH Lienz anschaulich ergänzt. In seinem Referat orientierte er sich an den Krankheitskonzepten der Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Erkrankung und erklärte die unterschiedlichen Phänomene und möglichen Einflussfaktoren aus dem psycho-sozialen Umfeld.
Hilfreiche Kräuter für Magen und Darm, wurden von der Seminar Bäuerin und FNL Referentin Monika Bachlechner bildreich und praktikabel vorgestellt, mit zahlreichen naturnahen Beispielen, gelang es ihr die regionale Apotheke aus der Natur, dem Garten und der Küche, für jeden interessant mit zu erleben. Ob „ Schleimer“ wie Eibisch, Malve, Linde oder Leinsamen, über die „Bitteren“, wie Löwenzahn, Schafgarbe, Meisterwurz, Enzian, Wegwarte und Beifuss, oder die „Heiler“ wie Blutwurz, Schwarzbeeren, Eichenrinde und Fenchel.
Zum Abschluss des Nachmittages, erfolgte die Vorstellung der ÖMCCV und ihrer vielseitigen hilfreichen und langjährigen Tätigkeit, dies wurde durch der Leiterin der Zweigstelle für Tirol Frau Manuela Corinna Steinkellner aufgezeigt. Sie führte im Wechsel mit Frau Annette Huber durch das Programm des Arzt- und Patiententages. Die Bekanntgabe einer weiteren Kontaktmöglichkeit der ÖMCCV –Tirol, nun auch in Osttirol, mit dem Angebot für die Betroffenen Beratung, Selbsthilfegruppe und Workshops, wurde mit großem Interesse verfolgt. Das erste Selbsthilfe Treffen ist für den 7.3.2019 um 19:00 h im Selbsthilfe Treff des Zweigvereines Osttirol geplant, die Ankündigung wird im Osttiroler Boten monatlich und auf der Homepage www.oemccv.at erfolgen. Die Planung von Aktivitäten oder Workshops zu den Themen Ernährung, Bewegung, Entspannungs- Atemübungen für gestresste Bäuche, wird für die Gesprächsgruppen im Selbsthilfe Treffen, durch Annette Huber organisiert werden.
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Im Anschluss an die Vorträge ergaben sich zahlreiche Gespräche, Informationen, Beratungen mit den Ärzten, den ÖMCCV- Zweigstellen Vertretungen Tirol und Osttirol, der Diätologin, dem Pharmazeuten, der FNL Referentin. Die große Vielfalt und Auswahl an Informationsmaterial, Patienten Ratgeber zu Krankheitsbildern für Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, der mikroskopischen Kolitis und weiteren viszeralen Krankheitsbilder, Aktivitäten und Hilfestellungen der ÖMCCV, wurden zur Mitnahme intensiv genutzt. Auch die Handouts der Vortragenden, wurden von den Besuchern interessiert gelesen, besprochen und mit nach Hause genommen.
Das Buffet berücksichtigte auch die weiteren begleitenden Problematiken der CED-Betroffenen, Nahrungsunverträglichkeiten wie Gluten- und Lactoseunverträglichkeit. Auch für die vegane Ernährung hielt es Köstlichkeiten bereit. Auch hier wurden viele hilfreiche Informationen „Küchen-Tipps“ ausgetauscht und mögliche Vernetzungen geplant. Wertvolle „Omega 3“ reiche Öle oder auch regionale Hanfnüsschen, rundeten das besondere Geschmackserlebnis ab. Allen Mitwirkenden und auch besonders den Referenten, die ihre Zeit und Vorbereitung ehrenamtlich zur Verfügung gestellt haben, gilt unser besonderer Dank. Den Sponsoren die uns durch Spenden oder durch die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und Informationsmaterialien oder die uns bei der Publikation unterstützt haben, möchten wir auch unsere besondere Wertschätzung ausdrücken. Durch ihre Mithilfe konnte der erste APT zu Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen im A. ö. BKH Lienz stattfinden.

Text: Annette Huber

ANGSTERKRANKUNGEN

ANGSTERKRANKUNGEN

Entstehung/Diagnostik/Behandlungsformen
Donnerstag, 24. Jänner 2019
19.00 Uhr
BKH LIENZ
Vortragssaal, 4. Stock

Referenten:
Primar Dr. Martin Schmidt
Ärztlicher Leiter am BKH Lienz
Angsterkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen in den zivilisierten Ländern. Deren Gesamtzahl steigt weiterhin an, insbesondere bei höheren Altersgruppen. Die Ursachen für die Entstehung von Angsterkrankungen sind sehr vielfältig und müssen immer im Einzelfall betrachtet werden. Über dies stehen Angsterkrankungen häufig mit anderen Erkrankungenim engen Zusammenhang.

Wolfgang Rennhofer
Selbsthilfegruppenleiter „Menschen mit Angst, Panik und Depression“
„Ängste verstehen und überwinden“
Aus der Erfahrung der eigenen Angsterkrankung werden Information und Aufklärung dem Publikum angeboten. Möglichkeiten zur Hilfe und Selbsthilfe werden dabei aufgezeigt. Das Wissen um die Symptome und Auswirkungen der Angsterkrankungen löst meistens Verständnis und daher Ruhe bei den Betroffenen und deren privaten sowie beruflichen Umfeld aus.

Im Anschluss wird ausreichend Zeit zur Verfügung gestellt Fragen aus dem Publikum zu beantworten.