Erfreut zeigte sich die Selbsthilfe Osttirol über den Besuch von Landesrat Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Tilg, dem Abgeordneten zum Tiroler Landtag Martin Mayerl sowie Bundesrat und Obmann des BKH Lienz Dr. Andreas Köll in der Geschäftsstelle der Selbsthilfe Osttirol, welche sich vor Ort ein Bild über unsere geleistete Arbeit machen konnten.

Allen voran bedankte sich Landesrat Dr. Bernhard Tilg für die hervorragende Arbeit der gesamten Selbsthilfeorganisation in Osttirol in den letzten Jahren. Verbunden mit dem großen „DANKE“ sprach er auch die Zusage für die weitere Förderung der Selbsthilfe in Osttirol durch die Landesregierung, bzw. der Abteilung Gesundheit, aus.

Die gemeinsamen Ziele für die Zukunft war neben vielen anderen Themen ein wesentlicher Punkt unseres Gespräches. Schwerpunkte werden auch in Zukunft die Pflege sowie chronische und psychische Erkrankungen sein. Pflegende Angehörige soll es erleichtert werden ihre wertvolle Arbeit für ihre Familienmitglieder erfüllen zu können und sich dabei selbst zu schützen.

In den Bezirken werden eigene Beratungsstellen dafür eingerichtet um punktgenau Lösungen für Betroffene bereitzustellen. In dieses gesamtumfassende Netzwerk möchte LR Dr. Bernhard die Selbsthilfe Osttirol miteinbeziehen. Was als Pilotprojekt in den Bezirken Landeck und Schwarz starten wird, soll bis Ende 2019 in allen neun Bezirken Realität sein: Betroffene sollen hier eine Hilfestellung zu sämtlichen Pflegefragen aus einer professionellen Hand erhalten. Was gerne als Case- und Care-Management bezeichnet wird, erklärt Tilg so: „Wir wollen hier eine niederschwellige zusätzliche Hilfe, eine Drehscheibe in Sachen Pflege schaffen. Betroffene sollen hier eine Art ,Kümmerer‘ vor Ort finden, die unterstützen.“ Das Angebot soll sowohl Beratung zu pflegebezogenen Alltagsfragen als auch Unterstützung für alle Pflege- und Betreuungsformen anbieten. Damit soll es auch mehr Qualitätssicherung (u. a. in der Vermittlung seriöser 24-h-Betreuung) geben.

Die Pflegebedürftigkeit von Angehörigen trete oft binnen kürzester Zeit ein, genauso schnell müsse man mit Beratung reagieren können. Das ist der Plan, die Umsetzung dazu ist am Start.

Geschäftsstellenleiter Wolfgang Rennhofer bedankte sich zum Abschluss für die jahrelange, verlässliche Zusammenarbeit mit der Abteilung des Landesrates Univ.Prof. Dr. Bernhard Tilg mit den Worten „Wir sind ein Team im Sinne der Menschen die Hilfe benötigen“.